Emil und die Bärin

Emil und die Bärin

Emil macht mit seiner Familie einen Ausflug in die Berge. Als ihm ein interessanter Geruch in die Nase steigt, muss der Hund doch mal aussteigen und schnuppern. Seine Familie denkt allerdings, dass er wie immer im Auto unter seiner Kuscheldecke schläft und fährt davon. Was soll Emil jetzt tun? Bald ist es dunkel und er fürchtet sich, er möchte nach Hause. Die Bärin Gisela möchte helfen, aber erst im nächsten Jahr, denn jetzt wird sie ihren Winterschlaf abhalten. Beide fressen nochmal, schauen den Polarlichtern zu und ziehen sich dann für viele lange Monate zu einem ausgedehnten Schlaf zurück. Und im Frühling verabschiedet sich Emil von Gisela und ihren Bärenkindern und kehrt endlich zu seiner Familie zurück.

Das hübsche Bilderbuch über den Hund und die Bärin ist eine richtig runde stimmige Geschichte, mit schönen Bildern und einem richtigen Abenteuer. Der kleine Hund hat Angst, erlebt aber vor allem viele schöne Momente, mit neuen Erfahrungen. Die gruselige Nacht, das Nichtweiterwissen, die Hilfe, der Fischfang, die Schönheit des Waldes und die gemütliche Höhle. Zwei völlig unterschiedliche Individuen können sich arrangieren und viel Spaß haben. Und wichtig für die Kinder: Er findet zurück und liegt auf dem letzten Bild zwischen den Kindern geschützt im Bett und „schlief rundum glücklich ein“. Und das werden auch die Kindern, nachdem sie die Geschichte mehrmals vor dem Zu-Bett-Gehen gehört haben. „Nochmal“ ist möglich, der Text ufert nicht aus, die Illustrationen erzählen die Geschichte auch ohne Worte, sodass die Kinder auch alleine schauen könnten. Eine wunderbare Gutenachtgeschichte.

Info
Text und Illustration: Leonard Erlbruch
Verlag Antje Kunstmann 2026


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