Eine Kuh in meinem Bett

Eine Kuh in meinem Bett

Es ist Schlafenszeit und das Kind kann nicht ruhen, denn im Bett liegt schon eine Kuh. Aber Papa glaubt seiner Tochter nicht. Denn immer, wenn Papa nachschauen kommt, ist das Bett leer. Als die Kuh auch noch Verstärkung mitbringt, hat Papa genug von den Fantastereien. „Jetzt musst du aber schlafen!“ Und dann geschieht etwas Seltsames …

Monster unter dem Bett, Eindringlinge im Schrank oder einfach ein dunkles Zimmer, Kinder haben Angst oder erfinden auch einfach mal so Ausreden, um nicht schlafen zu müssen. Das kennt hier auch der Vater, der mit viel Verständnis mit dem Kind spricht, argumentiert und sich über die „blühende Fantasie“ seines Kindes freut. Irgendwann schläft das Kind dann doch und auch der erschöpfte Vater kann zu Bett gehen. Nur liegt da schon eine Kuh im Bett. Der vierjährige Buchtroll hat sich königlich amüsiert und wieder und wieder die Seiten angeschaut, wo der Vater von der Kuh gestört wird und das Kind zur Rettung eilt. Mit diesem Kniff hatte er nicht gerechnet. Er hatte, wie der Vater, erstmal geglaubt, dass die Kuh, die Ente und der Elefant nicht nur im Kopf des Mädchens existieren, aber dann voller Häme registiert, dass der Vater sich „voll geirrt hat“. Da hatte das Kind mal recht, und diese überraschende Wendung hat ihm sehr gefallen.

Der Text ist kurz, aber eindringlich, die Dialoge sind allen Eltern bekannt und nachvollziehbar. Die ganzseitigen Zeichnungen sind bunt und plakativ. Das doppelseitige MUUUUH lässt sich sofort lesen und prima mit dem Finger nachziehen, die Lesenden wissen ja, was kommt.


Daniel Fehr: Text
Jorge Martín: Illustrationen
Stefanie Malleier: Übersetzung aus dem Englischen


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