Reim dich nett ins Bett

Reim dich nett ins Bett

Das Pferd kocht am Herd, der Pudel isst die Nudel, der Stier spielt Klavier und das Lamm frisiert mit Kamm. Und ein kleines Mädchen ist dabei und hüpft am Ende müde ins Bett.


Daniela Kulot, Texterin und Illustratorin, hofft genau dies mit ihrem Buch zu schaffen, unwillige Kinder mit Reimen zum Schlafen zu überreden. Die Bilder sind wild und farbenfroh, Kurioses findet sich auf jeder Seite, es gibt viel zu entdecken. Doch das Büchlein will dennoch nicht so gefallen, zu gewollt sind die Bilder (Läuse schwingen auf Lampen, Raketen fliegen ohne Kontext auch die Gegend), zu unrhythmisch die Reime (Jetzt zieht dir die Kuh – aus deinen Schuh; Natürlich ist die Katze – deine Matratze). Ein Vergleich mit Nadja Budde lässt sich stilistisch nicht vermeiden und dann lesen wir lieber „Eins, zwei, drei, Vampir“als Gute-Nacht-Geschichte.

Info
von Daniela Kulot

Gerstenberg 2013, 30 Seiten
ab 2 Jahren


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