Ein Ei für zwei

Pinguin Pingu trifft Pongo und die beiden sind froh miteinander. Eines Tages finden sie ein elternloses Ei und nehmen das schlüpfende Kücken auf.

Das Buch „Ein Ei für zwei“ erzählt in süßen Reimen die Gründung einer Familie. Eigentlich nicht ungewöhnlich, doch hier handelt es sich um zwei männliche Pinguine, die sich verlieben und ein Kind aufnehmen. Angelehnt an das bekanntere Buch „Zwei Papas für Tango“, das die wahre Geschichte zweiter schwuler Zoo-Pinguine erzählt, richtet sich „Ein Ei für zwei“ an kleinere Kinder. Es ist aber auch weniger explizit, denn Pingu und Pongo sind nicht eindeutig männlich, und auch die Adoption des Eies ist hier ja mehr ein Glücksfall. Die entzückenden Illustrationen von Lisa Rammensee sprechen jedoch die Kleinsten an und mit ein bisschen zusätzlicher Erklärung der Eltern funktioniert „Ein Ei für zwei“ sehr gut, um gleichgeschlechtliche Familienkonstellationen den Kleinsten vorzustellen.

Info
Susanne Lütje: Ein Ei für zwei
Illustriert von Lisa Rammensee
Oetinger 2020, 16 Seiten
Ab 1,5 Jahren


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